Buddha sagt: Lerne loszulassen, das ist der Schlüssel zum Glück.

Veröffentlicht am Mai 24, 2019 Veröffentlicht in Anna Herrmann Schule, Präha Gesundheitsschulen

Der Gesundheitspraktiker und Heilpraktiker für Psychotherapie Oliver Sundermann war zu Gast in der Anna Herrmann Schule und hat in vier Stunden Lehrern und Verwaltungsmitarbeitern das Thema „Achtsamkeit“ näher gebracht. Ob mit oder ohne Vorerfahrung: jeder hat etwas für sich mitgenommen und neue Sichtweisen kennengelernt.

Achtsamkeit ist in aller Munde und scheint „modern“ zu sein. Doch bereits über 2000 Jahre alte buddhistische Lehren haben sich mit dem Thema Achtsamkeit beschäftigt. Dennoch ist die Thematik heute vielleicht aktueller denn je.

Das Handy ist allgegenwärtig, jeder hat den Anspruch, andere zu jeder Zeit erreichen zu können. Einerseits ist die Mobilität ein Segen und erleichtert den Alltag, doch sie kann auch zum Fluch werden. Oft kommt der Job unbemerkt mit nach Hause- eine Whatsapp Nachricht von der Kollegin „Wo ist der Schlüssel zum Schrank?“ oder der Anruf des Chefs „Haben Sie meine Unterlagen vorbereitet?“ lassen eine klare Trennung zwischen Job und Freizeit nicht mehr zu. Für viele Arbeitnehmer ist es selbstverständlich, am Wochenende E-Mails zu beantworten und selbst im Urlaub ist die Erreichbarkeit zur Normalität geworden.

Doch nicht nur die Arbeit führt zu Stress, auch das Privatleben kann belasten. Kinder erziehen, die Partnerschaft beleben, Freunde treffen, Ehrenamt, Elternabend, Sport, ältere Angehörige pflegen- insbesondere Frauen können ein Lied davon singen, wie schwer es ist, allen gerecht zu werden. Bei all den Baustellen verliert man dann allzu oft eine besonders wichtige Person aus den Augen: sich selbst.

An dieser Stelle kommt die Achtsamkeit ins Spiel: Atemübungen, Meditationen und Wahrnehmung standen auf dem Programm des Horremer Gesundheitspraktikers. Sicherlich fiel es nicht jedem leicht, sich im Kreis der Kollegen zu öffnen und Blicke auf den seelischen Zustand zu erlauben, doch es gelang zumindest ein wenig. Jeder bekam einen „Koffer“ voll mit „Werkzeugen“ für mehr innere Ruhe, Glück und Entspannung. Welches „Werkzeug“ verwendet wird, entscheidet letztendlich jeder für sich. Doch es war für alle interessant, in der Gruppe jedes „Werkzeug“ einmal zu testen.

„Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.“ (Buddha)

Suche nach dem Glück
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